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Durst bei Schoepe

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Schoepe Display bietet seinen Kunden als erster deutscher Displayhersteller einen neuen Service auf der Digitaldruckmaschine Rho 700 UV Presto von Durst im Paket mit dem Plotter Kongsberg XP 44 der Firma ESKO ARTWORK an, und hat damit einmal mehr seine Innovationsbereitschaft unter Beweis gestellt.

Das Magazin "display" fragte Geschäftsführer Jürgen Schoepe nach Einzelheiten.

 

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display: Herr Schoepe, Sie haben am 23.04.2010 die Werkstore für eine Präsentation Ihrer Digitaldruckmaschine mit Hochleistungsplotter geöffnet. Warum machen Sie das ?

Jürgen Schoepe: „Herr Bethge, Sie kennen mich doch nun schon viele Jahre. Mein Grundsatz war immer: sei einen Schritt voraus. Die Entwicklung der Schoepe Display GmbH war und ist immer auf die Entwicklung und Produktion von warentragenden Displays aus den Werkstoffen Karton, Voll-und Wellpappe ausgerichtet. Aus heutiger Sicht ist das wohl das Geheimnis unseres Erfolges.“

„Es gibt einen allgemeinen Rat: Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten. Einige unserer Mitbewerber haben im Laufe der Jahre weitere Firmen übernommen, haben ihr Geschäftsfeld erweitert und sind so ebenfalls erheblich gewachsen. Wir haben uns „nur“ auf Displays konzentriert und konnten somit Veränderungen am Markt sehr gut begegnen. Die Displayherstellung ist bekanntlich ein  sehr komplexes Thema. Mit einer relativ niedrigen Investition in Maschinen, aber mit einem sehr hohen Anspruch an das Können und die Leistung der Mitarbeiter stehen wir heute mit an der Spitze der Displayhersteller.“

 
display: Wir wissen, dass Sie nie gedruckt haben. Warum nicht?

Jürgen Schoepe: „Wie Sie wissen, habe ich mir in der Zeit von 1963 bis 1976 alle Geheimnisse und Kenntnisse einer Werbemittelherstellung bei der Firma Schwerdtle & Schantz angeeignet. Damals wurden Plakate, Warenständer und Schaufensterdekorationen hergestellt. Heute produziert man Displays, meint aber dasselbe. Mein früherer Arbeitgeber hat in den ersten Jahren auch nicht gedruckt. Der Drucker war im gleichen Haus und so war diese aufwendige Investition nicht nötig. Als ich mich 1976 selbstständig machte, war die Druckherstellung kein Thema. In Berlin gab es schließlich Druckereien in Hülle und Fülle.“


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display: Und nun plötzlich Digitaldruck?

Jürgen Schoepe: „Bekanntlich ist Stillstand Rückschritt. Schon vor 10 Jahren haben mich auf einer Messe die sehr futuristisch aussehenden  Digitalmaschinen fasziniert, deren Druckgeschwindigkeit allerdings mehr als mangelhaft ausfiel. Kein Wunder, es war ja auch erst der Beginn dieser Technik. Mein Ansatz war: Farbmuster fertigen. Alle Mitbewerber und auch wir fertigten Weißmuster. Denn Agenturen und Kunden konnten sich immer schwer die Wirkung des farbigen Displays in Verbindung mit der Ware vorstellen.“

Vor Weihnachten 2009 kam es dann zu einem Spontanbesuch eines DURST–Repräsentanten. Die hervorragende Einführung in den Digitaldruck weckte mein Interesse. Wir nahmen Kontakt mit der Firma Durst auf und fuhren nach Tschechien zu dem Wellpappwerk einer schweizer Firma. Wir wollten vor Ort die angepriesene Leistung überprüfen. Und dort stand sie nun, die DURST Rho 700 Corrugated zusammen mit dem Hochleistungsplotter Kongsberg XP 44 der Firma ESKO ARTWORK. Wir hatten einige Materialien und Daten von einem Kosmetik-Crowner der Firma Beiersdorf im Gepäck. Also: Material auf den Anleger, Datenträger in das Laufwerk und nach zirka fünf Minuten fing das Teil an zu drucken. Qualität? Einfach Spitze! Mit und ohne Lack, auf schwarzen Flächenbogen mit Weiß als Untergrund – wir waren sehr zufrieden. Schon auf dem Rückweg fiel die Kaufentscheidung. Damit legten wir den Grundstein für ein neues Geschäftsfeld.“
  
display: Was zeichnet die digitale Displayproduktion aus?

Jürgen Schoepe: „Auflagen unter 100 bis 150 Stück waren schon immer ein Preisproblem. Die Herstellungsprozesse lauten: entwickeln – drucken – Werkzeug bauen – kaschieren – stanzen – kleben – packen. Jetzt heißt es: entwickeln – drucken – plotten – kleben – packen. Die Produktion ist insgesamt schlanker, die Fertigungszeiten bedeutend kürzer und preisgünstiger ist es obendrein. Da wir über eine sehr gute Druckvorstufe verfügen und auch entsprechendes Fachpersonal haben, konnten wir bereits Anfang März mit der Produktion von kleinen Mengen beginnen.“

display: Warum gerade Durst und Kongsberg? Sind diese in der Qualität mit Mercedes vergleichbar?

Jürgen Schoepe: „Vorsicht! Für mich ist dieser Vergleich schon seit Jahren nicht mehr das Maß der Dinge. Ich versichere Ihnen, was Schoepe Display jetzt und in Zukunft an Technologie anschafft, ist qualitativ sehr gut.“

 

Wir danken für das Gespräch.

 

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